recke_11 image

Tätigkeit der Gold- und Silberschmiede

in Amberg seit dem Jahre 1427

 

Ich bedanke mich recht herzlich bei Herrn Stadtheimatpfleger Hans Hummel für diese Informationen.

Haben Sie nähere Informationen über Tätigkeiten von Gold- und oder Silberschmieden in Amberg und Umgebung, so wäre ich für diese Hinweise dankbar.

Unterschied Goldschmied und Silberschmied

 

aus dem Jahre Nennung
1427 Goldschmied namens "Caspar" wird am "Pfintztag nach Georgi anno 1427" (26. April) als Bürger Ambergs aufgenommen
1474 "Amberger Prinzenhochzeit" Silberarbeiter Valentin Hittenkofer verarbeitet 10 Mark Silber = 2,5 kg zu einem vergoldeten Becher im Wert von 150 Florin.
Auftraggeber: Stadt Amberg (übergab den Becher an das Paar)
1596 Goldschmied Christoph Pfinzig muss am 6.9. für 5 Tage in den Dockenhansel. Er hatte Gott gelästert und die Stadtwache geschmäht, auf die er überdies mit der Büchse schießen wollte.
1646 Goldschmied Hanns Hartmann verkauft den "öden Raum" (heute Salzstadelplatz 3) für 120 fl an den Hoffischer Georg Behamb.
1708 Goldschmied Johann Vitalis Denlacher aus Salzburg erhält das Bürgerrecht.
1719 Goldschmied Johann Ulrich Renner
1728 Georg Christoph Seidl (1695-1762) wird Amberger Bürger, ursprünglich aus Mangolding. Vermutlich stammen von ihm die Silberbüsten der Heiligen Stanislaus und Aloisius im Dreipaß im Beschauzeichen Amberg (Stadtwappen) am Mariahilfberg um 1720/30. Bei ihm wer der Bürgerssohn Wolfgang Beck in Ausbildung.
1730-1793 Felix Anton Zeckl aus Augsburg arbeitet mit G.C.Seidl am Hochaltar der Bergkirche. 1779 bearbeitet er das Antependium Mariahilfberg, 1786 die Seitenteile.
1846 Juweliere August Teuffel und Muhr erhalten eine Gewerbekonzession.
1865  Juwelier Janner von Hirschau wir als Goldarbeiter genannt.

 

 
 
   
© 2012 Goldschmiedemeister Sebastian Baron von der Recke • Paulanergasse 14 • 92224 Amberg • Tel.: 09621-429590 • service@goldschmied-recke.de