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Der Kaiserring

Im Jahre 1034 schenkte Kaiser Konrad II. das Dorf "Ammenberg" dem Bischoff Eberhard von Bamberg. Durch diese Urkunde werden sämtliche Rechte übertragen:

"Im Namen der heiligen und ungeteilten Dreifaltigkeit. Chuonrad, aus göttlicher Milde römischer Kaiser, Mehrer des Reiches. Möge die Gesamtheit aller Christgläubigen, der zukünftigen wie der gegenwärtigen erfahren, daß Wir auf Veranlassung Unserer geliebtesten Gattin, der Kaiserin Gisela wie auch Unseres hochedlen Nachkommen, des Königs Heinrich in Ansehen der Liebe unseres lieben und getreuen Eberhard, des ersten Bischofs der hl. Kirche Gottes in Bamberg in dem Dorf, das Ammenberg genannt wird und im Nordgau in der Grafschaft des Grafen Otto und allen dessen Zugehörungen gelegen ist, Gerichtsbezirk, Handelsmarkt, Zoll, Schiffsgeld, Mahlmühlen, Wasser und Wasserläufe, Fischerei, Jagd und was sonst zu Unserm Recht und dem des Herzogs gehört, derselben hl. Kirche Gottes aus Unserm Recht in deren Eigentum schenken, sodaß dieser Unser lieber Eberhard und alle seine Nachfolger freie Machtbefugnis dort haben, Gesetze geben und auf jede Weise ihre Einkünfte mehren sollen.
Zeichen des Herrn Chuonrad, des unbesiegbarsten römischen Kaisers Burchhard, Kanzler an Stelle des Erzkaplans Prado hat gegengezeichnet.
Gegeben im Jahre der Fleischwerdung 1034 ......, 8 [Tage vor den] Kalendern des Mai im 10. Königs- und 8. Kaiserjahr des Herrn Konrad. Geschehen zu Regensburg".

Das große "C" am Anfang der Urkunde bezeichnet "Christus". Hier im Sinne, daß Jesus Christus bei der Unterzeichnung der Urkunde anwesend war. Dieses "C" ist in diesem Ring mittig eingefaßt.

Die Urkunde ist mit folgendem Monogramm beschriftet:
Dies ist das Kaisermonogramm Konrads. Der waagrechte Mittelstrich ist die persönliche Unterschrift des Kaisers.

 

 
 
   
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